Mißtrauen nach System

Man traute uns nicht. Das ganze System der Grenzsicherungsmethodik war auf Mißtrauen nach allen Seiten aufgebaut. In mehrfacher Hinsicht war.....

Hier begutachtet der damalige Stadtkommandant Poppe einen elektronischen Hinterlandszaun auf einer "Messe der Meister von Morgen".  Dieser elektronische Hinterlandszaun wurde erst Jahre nach 1966/67 real gebaut. Skeptisch guckt er schon damals der General Poppe und sein Generalstab. "Diese dünnen Drähtchen" sollen mutmaßliche Grenzverletzer aufhalten die DDR Grenze zu durchbrechen? Denke, der hat die Idee in den Papierkorb geworfen und weiter auf seine dusseligen Grenzsoldaten vertraut, die per AK47/Kalaschnikow und drei Magazinen das Problem besser lösen könnten.

Kuriosum der Geschichte ist: Das dünne Drahtzeug gibt es heute noch. In Nord- und Südkorea, in Israel, an der amerikanischen/mexikanischen Grenze. In Marokko zu italienischen Enklaven. Eigentlich überall an Grenzen in aller Welt. Weil, bei Nebel und starkem Regen fallen Infrarotsysteme und Grenzradar aus. Der Draht nicht. Nur, wenn ein Karnickel unter dem Draht durchhoppelt, oder eine Taube oder auch nur ein Spatz setzt sich auf diesen Draht, dann klingelt es irgendwo. Eine absolut sichere Grenzmaschinerie setzt sich in Gang. Motoren von Grenzjeeps heulen auf. Man fährt hin und findet zu neunundneunzig Prozent nichts. 


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"Gernzsoldat"

Ab März 2007 inm Ronald Hande Verlag!


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