Diebe und Kunst


Buch GrenzsoldatWir klauten wie die Raben.... Untereinander gab es kaum Kameradendiebstahl auf das persönliche Eigentum der Soldaten bezogen. Aber alles, was nur im entferntesten nach Volkseigentum bzw. Armeeigentum aussah, verschwand ob festgeschraubt oder nicht festgeschraubt. An aller erster Stelle standen Sachen, welche man essen oder trinken konnte und so wurden sich, wenn man auch nur in die Nähe eines Versorgungslagers kam, die Taschen vollgestopft, ob man es nun gebrauchen oder auch nicht gebrauchen konnte. Je nach Vorliebe begann dann ein schwunghafter Tauschhandel. Da die Streifentätigkeit auch durch
Produktionsstätten der volkseigenen Betriebe ging, wurde aus jeder Streife eine Besorgungstour. Besonders beliebt war ein Narva-Lampenlager im Osthafen.................

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